vendredi, juillet 28, 2006

un día extraño

como lo he estado patentando este último tiempo, hoy estuve feliz, pero me siento un poco extraño...
me desperté tipo 8 AM, cosa impactante en mí...
luego sentí la necesidad imperiosa de levantarme, por un motivo que aún no comprendo
estuve en el pc haciendo nada, hasta más o menos 4 y media...

desde ese momento, el día tuvo un giro extrañísimo...

por el suceso (¿heroico?, extraño también) del miércoles, sigo cojeando del pie izquierdo, pero igual fui a dar una vuelta por las cercanías...

me encontré con mi amiga dani, quien es una de las personas más singulares que conozco, y con quien pasé prácticamente toda esta tarde

lo que sucedió entre las 5 y las 9 hizo que sufriera la más singular mezcla de sentimientos que he tenido este último tiempo... amor, odio, alegría, tristeza, calma, desquicio (ese que poca gente me conoce), goce, dolor, ánimo, cansancio, deseo, rechazo, etc

qué huevada!!
por qué habré tenido esos cambios de ánimo??
y lo más increíble: no recuerdo nada, sólo que llegué aún más feliz a mi casa... =S

bueh... luego el mc intentó cagarme el día diciéndome "mamón" por no haber ido al concierto en pantalla gigante de Nightwish... me dio lo mismo

ay dani, no sé cómo describirla en este preciso instante en que estoy escribiendo este texto, que no sé por qué lo escribo... ocio?, da lo mismo... si alguien lee esto, también da lo mismo...

PD: qué rico, pasaron recién una noticia donde recuerdan felizmente que volvemos a clases este lunes...

samedi, juillet 22, 2006

Seemann

komm in mein Boot
ein Sturm kommt auf
und es wird Nacht

wo willst du hin
so ganz allein
treibst du davon

wer hält deine Hand
wenn es dich
nach unten zieht

wo willst du hin
so uferlos
die kalte See

komm in mein Boot
der Herbstwind hält
die Segel straff

jetzt stehst du da an der Laterne
mit Tränen im Gesicht
das Tageslicht fällt auf die Seite
der Herbstwind fegt die Strasse leer

jetzt stehst du da an der Laterne
hast Tränen im Gesicht
das Abendlicht verjagt die Schatten
die Zeit steht still und es wird Herbst

komm in mein Boot
die Sehnsucht wird
der Steuermann

komm in mein Boot
der beste Seemann
war doch ich

jetzt stehst du da an der Laterne
hast Tränen im Gesicht
das Feuer nimmst du von der Kerze
die Zeit steht still und es wird Herbst

sie sprachen nur von deiner Mutter
so gnadenlos ist nur die Nacht
am Ende bleib ich doch alleine
die Zeit steht still
und mir ist kalt...

mercredi, juillet 19, 2006

Gesetz wider das Christenthum

Gegeben am Tage des Heils, am ersten Tage des Jahres Eins (- am 30. September 1888 der falschen Zeitrechnung)

Todkrieg gegen das Laster: das Laster ist das Christenthum

Erster Satz. - Lasterhaft ist jede Art Widernatur. Die lasterhafteste Art Mensch ist der Priester: er lehrt die Widernatur. Gegen den Priester hat man nicht Gründe, man hat das Zuchthaus.

Zweiter Satz. - Jede Theilnahme an einem Gottesdienste ist ein Attentat auf die öffentliche Sittlichkeit. Man soll härter gegen Protestanten als gegen Katholiken sein, härter gegen liberale Protestanten als gegen strenggläubige. Das Verbrecherische im Christ-sein nimmt in dem Maasse zu, als man sich der Wissenschaft nähert. Der Verbrecher der Verbrecher ist folglich der Philosoph.

Dritter Satz. - Die fluchwürdige Stätte, auf der das Christenthum seine Basilisken-Eier gebrütet hat, soll dem Erdboden gleich gemacht werden und als verruchte Stelle der Erde der Schrecken aller Nachwelt sein. Man soll giftige Schlangen auf ihr züchten.

Vierter Satz. - Die Predigt der Keuschheit ist eine öffentliche Aufreizung zur Widernatur. Jede Verachtung des geschlechtlichen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff "unrein" ist die eigentliche Sünde wider den heiligen Geist des Lebens.

Fünfter Satz. - Mit einem Priester an Einem Tisch essen stößt aus: man excommunicirt sich damit aus der rechtschaffnen Gesellschaft. Der Priester ist uns er Tschandala, - man soll ihn verfehmen, aushungern, in jede Art Wüste treiben.

Sechster Satz. - Man soll die "heilige" Geschichte mit dem Namen nennen, den sie verdient, als verfluchte Geschichte; man soll die Worte "Gott", "Heiland", "Erlöser", "Heiliger" zu Schimpfworten, zu Verbrecher-Abzeichen benutzen.

Siebenter Satz. – Der Rest folgt daraus.

Der Antichrist

lundi, juillet 17, 2006

wie die "wahre Welt" endlich zur Fabel wurde

Geschichte eines Irrthums...

1. Die wahre Welt erreichbar für den Weisen, den Frommen, den Tugendhaften, - er lebt in ihr, er ist sie.

2. Die wahre Welt, unerreichbar für jetzt, aber versprochen für den Weisen, den Frommen, den Tugendhaften ("für den Sünder, der Busse thut").

3. Die wahre Welt, unerreichbar, unbeweisbar, unversprechbar, aber schon als gedacht ein Trost, eine Verpflichtung, ein Imperativ.

4. Die wahre Welt - unerreichbar? jedenfalls unerreicht. Und als unerreicht auch unbekannt. Folglich auch nicht tröstend, erlösend, verpflichtend: wozu könnte uns etwas Unbekanntes verpflichten? ...

5. Die "wahre Welt" - eine Idee, die zu Nichts mehr nütz ist, nicht einmal mehr verpflichtend, - eine unnütz, eine überflüssig gewordene Idee, folglich eine widerlegte Idee: schaffen wir sie ab!

6. Die wahre Welt haben wir abgeschafft: welche Welt blieb übrig? die scheinbare vielleicht? ... Aber nein! mit der wahren Welt haben wir auch die scheinbare abgeschafft!

dimanche, juillet 16, 2006

vom höheren Menschen

Vor Gott! - Nun aber starb dieser Gott! Ihr höheren Menschen, dieser Gott war eure grösste Gefahr.

Seit er im Grabe liegt, seid ihr erst wieder auferstanden. Nun erst kommt der grosse Mittag, nun erst wird der höhere Mensch - Herr!

Verstandet ihr diess Wort, oh meine Brüder? Ihr seid erschreckt: wird euren Herzen schwindlig? Klafft euch hier der Abgrund? Kläfft euch hier der Höllenhund?

Wohlan! Wohlauf! Ihr höheren Menschen! Nun erst kreisst der Berg der Menschen-Zukunft. Gott starb: nun wollen wir, - dass der Übermensch lebe.

samedi, juillet 15, 2006

von den drei Verwandlungen

Drei Verwandlungen nenne ich euch des Geistes: wie der Geist zum Kameele wird, und zum Löwen das Kameel, und zum Kinde zuletzt der Löwe.

Vieles Schwere giebt es dem Geiste, dem starken, tragsamen Geiste, dem Ehrfurcht innewohnt: nach dem Schweren und Schwersten verlangt seine Stärke.

Was ist schwer? so fragt der tragsame Geist, so kniet er nieder, dem Kameele gleich, und will gut beladen sein.

Was ist das Schwerste, ihr Helden? so fragt der tragsame Geist, dass ich es auf mich nehme und meiner Stärke froh werde.

Ist es nicht das: sich erniedrigen, um seinem Hochmuth wehe zu thun? Seine Thorheit leuchten lassen, um seiner Weisheit zu spotten?

Oder ist es das: von unserer Sache scheiden, wenn sie ihren Sieg feiert? Auf hohe Berge steigen, um den Versucher zu versuchen?

Oder ist es das: sich von Eicheln und Gras der Erkenntniss nähren und um der Wahrheit willen an der Seele Hunger leiden?

Oder ist es das: krank sein und die Tröster heimschicken und mit Tauben Freundschaft schliessen, die niemals hören, was du willst?

Oder ist es das: in schmutziges Wasser steigen, wenn es das Wasser der Wahrheit ist, und kalte Frösche und heisse Kröten nicht von sich weisen?

Oder ist es das: Die lieben, die uns verachten, und dem Gespenste die Hand reichen, wenn es uns fürchten machen will?

Alles diess Schwerste nimmt der tragsame Geist auf sich: dem Kameele gleich, das beladen in die Wüste eilt, also eilt er in seine Wüste.

Aber in der einsamsten Wüste geschieht die zweite Verwandlung: zum Löwen wird hier der Geist, Freiheit will er sich erbeuten und Herr sein in seiner eignen Wüste.

Seinen letzten Herrn sucht er sich hier: feind will er ihm werden und seinem letzten Gotte, um Sieg will er mit dem grossen Drachen ringen.

Welches ist der grosse Drache, den der Geist nicht mehr Herr und Gott heissen mag? “Du-sollst” heisst der grosse Drache. Aber der Geist des Löwen sagt “Ich will”.

“Du-sollst” liegt ihm am Wege, goldfunkelnd, ein Schuppenthier, und auf jeder Schuppe glänzt golden “Du-sollst!”

Tausendjährige Werthe glänzen an diesen Schuppen, und also spricht der mächtigste aller Drachen “aller Werth der Dinge - der glänzt an mir.”

“Aller Werth ward schon geschaffen, und aller geschaffene Werth - das bin ich. Wahrlich, es soll kein ‘Ich will’ mehr geben!”. Also spricht der Drache.

Meine Brüder, wozu bedarf es des Löwen im Geiste? Was genügt nicht das lastbare Thier, das entsagt und ehrfürchtig ist?

Neue Werthe schaffen - das vermag auch der Löwe noch nicht: aber Freiheit sich schaffen zu neuem Schaffen - das vermag die Macht des Löwen.

Freiheit sich schaffen und ein heiliges Nein auch vor der Pflicht: dazu, meine Brüder bedarf es des Löwen.

Recht sich nehmen zu neuen Werthen - das ist das furchtbarste Nehmen für einen tragsamen und ehrfürchtigen Geist. Wahrlich, ein Rauben ist es ihm und eines raubenden Thieres Sache.

Als sein Heiligstes liebte er einst das “Du-sollst”: nun muss er Wahn und Willkür auch noch im Heiligsten finden, dass er sich Freiheit raube von seiner Liebe: des Löwen bedarf es zu diesem Raube.

Aber sagt, meine Brüder, was vermag noch das Kind, das auch der Löwe nicht vermochte? Was muss der raubende Löwe auch noch zum Kinde werden?

Unschuld ist das Kind und Vergessen, ein Neubeginnen, ein Spiel, ein aus sich rollendes Rad, eine erste Bewegung, ein heiliges Ja-sagen.

Ja, zum Spiele des Schaffens, meine Brüder, bedarf es eines heiligen Ja-sagens: seinen Willen will nun der Geist, seine Welt gewinnt sich der Weltverlorene.

Drei Verwandlungen nannte ich euch des Geistes: wie der Geist zum Kameele ward, und zum Löwen das Kameel, und der Löwe zuletzt zum Kinde. --

Also sprach Zarathustra. Und damals weilte er in der Stadt, welche genannt wird: die bunte Kuh.

mardi, juillet 04, 2006

felicidad

De qué me sirven tus encantos?
Felicidad, ¿por qué me embriagas en tu veneno?
No me regales tu abismo, cual fondo,
Son las sonrisas y el cariño que no podré olvidar
No me malacostumbres a estar en ti
Sabes que no me durarás.

¿Cómo atraparte para siempre?
¿Cómo cazarte y no permitir tu fuga?
No llegues, suplico, si no te vas a quedar
Nada de amor que sólo me consuele deseo hospedar

Simplemente, felicidad, llega para siempre
No te escabullas más
No sabes cómo me duele
Cuando sé que tu marcha camino andará

Felicidad, quédate ahora mismo
Para siempre, como pez en tu océano
Pacífico yo y de dicha navegaré en tu armonía
Pero, pero, pero… quédate para siempre
O ¡déjame! morir en paz.